Verwalterwechsel

Ein Verwalterwechsel ist ein völlig normaler Vorgang.

Typische Gründe sind z.B.:

  1. Ende der regulären Verwalterbestellung
  2. Tätigkeitsende des Verwalters aus Altersgründen
  3. Abberufung des Verwalters gemäß Beschluss
  4. Kündigung des Verwalters

Bei jedem Verwalterswechsel müssen zahlreiche Dinge auf beiden Seiten beachtet werden, um den Wechsel der Wohnungseigentumsverwaltung so einfach und sinnvoll zu gestalten.

Gemäß § 20 Absatz 2 des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) ist ein Verwalter gesetzlich zwingend vorgeschrieben

Viele Verwaltungsbeiräte wissen häufig nicht, was ihre Aufgaben gemäß § 29 WEG sind. Häufig schlüpfen Sie in die Rolle eines Verwalters und bringen sich und/oder die Gemeinschaft in Gefahr.

Hierbei sind viele Wohnungseigentümer überfordert, weil die Fachkenntnisse einfach fehlen.

  • Dennoch müssen Akten und Geldkonten von Verwaltungsbeiräten übernommen und an den neuen Verwalter weitergegeben werden.
  • Dabei haften die Verwaltungsbeiräte zum Teil in nicht unerheblichen Umfang.
  • Kommt es zum Verwalterwechsel im Streit, wird die Sache noch schwieriger.

Wenn Sie jetzt Hilfe und Unterstützung benötigen und Ihr neuer Verwalter nicht helfen kann, können Sie mein Büro mit der Prüfung und Übernahme/Übergabe der Verwaltungsakten beauftragen.

Wir prüfen bei der Übernahme / Übergabe vor Ort:

  • die Vernichtung der bisherigen Originalverwaltervollmacht (zur Vermeidung eines möglichen Vollmachtsmissbrauchs)
  • die Debitoren- und Kreditorensachkonten
  • die Bankauszüge nebst Buchungsbelegen (Einnahmen- und Ausgabenbelege, Journale, Kontenblätter, Rechnungen, Überweisungsträger usw.)
  • den Schriftverkehr des Verwalters mit Dritten und Wohnungseigentümern
  • Baumängellisten und gesamten Schriftverkehr zur Mängelgewährleistung
  • die Originalversammlungsprotokolle/Protokollakte (mit Vollmachten, Anwesenheitslisten, noch nicht vernichteten Abstimmungskarten usw.), etwaige Beschlussbücher
  • geordnet gesammelte Gerichtsentscheidungen und Verfahrensunterlagen noch rechtshängiger/anhängiger Streitsachen
  • Jahresabrechnungen einschließlich der Einzelabrechnungen, Wirtschaftspläne, Heiz- und Warmwasserkostenabrechnungsunterlagen
  • Teilungserklärung/Gemeinschaftsordnung, Aufteilungspläne, Kaufverträge (soweit vorhanden)
  • evtl. vorhandene Unterlagen aus der Bauzeit, wie Bauverträge, Bau- und Leistungsbeschreibungen, Detail- und Projektierungspläne z. B. für Sanitär, Heizung, Entlüftung, Elektro, Statik (soweit in den Besitz des Verwalters gelangt)
  • Versicherungsverträge und Versicherungspolicen bestehender gemeinschaftlicher Versicherungen
  • Wartungsverträge über gemeinschaftliche Anlagen und Einrichtungen
  • Betriebs- und Bedienungsanleitungen
  • Schließplan, Sicherungsschein, Generalschlüssel
  • Hausmeistervertrag (insbesondere Lohnsteuerkarte, Versicherungspapiere usw.)
  • Aufstellung über Hausgeldrückstände (Wohngeldsollliste)
  • vollständige Eigentümernamens- und -anschriftenlisten
  • Statusübersicht über offene Forderungen und Verbindlichkeiten der Gemeinschaft zum Zeitpunkt der Amtsbeendigung

auf Vollständigkeit der Unterlagen und verproben die Buchhaltung auf sachlich korrekte Buchführung im Sinne eines ordentlichen Kaufmanns.

Im Anschluss erhalten Sie einen ordungsgemäßen Prüfbericht als Grundlage für die Übergabe an Ihre neue Verwaltung.

Dabei achten wir auf fairen und sachlichen Umgang mit allen Parteien.

Zu allen Vorgängen und Sachverhalten besteht strikte Vertraulichkeit.

Hierbei werden wir für Gerichte, Verwalter oder Wohnungseigentümergemeinschaften tätig.

Gerne werden wir Sie beim Verwalterwechsel begleiten und beraten!